Instrumentenkarussell (4 – 8 Jahre)

_6MN4035Als eine der ersten Musikschulen haben wir das Konzept des Instrumentenkarussells mit großem Erfolg auf die Altersgruppe der Vier- bis Sechsjährigen erweitert. Es bietet den idealen Übergang von der Musikalischen Früherziehung zum späteren Instrumental- und Vokalunterricht und ist ein einzigartiges Angebot im Bereich der musisch-kulturellen Bildung. Ein Einstieg ohne Vorkenntnisse ist jederzeit möglich.

Mit dem Instrumentenkarussell laden wir Dein Kind nicht mehr ausschließlich zum Musizieren in unserer Musikschule ein, sondern nun auch bei Dir zu Hause, denn es bekommt bis zu 9 verschiedene Instrumente zur Verfügung gestellt, die es für jeweils 4 bis 6 Wochen nach Hause nehmen kann, um einen intensiveren Umgang mit ihnen haben zu können. Auf diese Weise kannst Du erleben, wie Dein Kind mit den Instrumenten vertraut wird und für welche Instrumente es sich begeistert. Das Instrumentenkarussell findet wöchentlich statt und ist auf eine Dauer von 1½ bis 2 Jahre ausgelegt. Der Kurs geht 45 Minuten und besteht aus 3 bis 8 Schülern.

Dein Kind lernt folgende Instrumente intensiver kennen und kann sie nach Hause mitnehmen: Glockenspiel, Melodica, Ukulele, Kinderquerflöte, Sopran-Blockflöte, Keyboard, Gitarre, Violine und Bongotrommel. Aber auch viele weitere Instrumente lernt es im Unterricht kennen: Templeblocks, Xylophon, Metallophon, Klavier, Querflöte, Cello und Klarinette.

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Uns ist wichtig, dass Dein Kind schon jetzt Bühnenerfahrungen sammelt. Auf regelmäßigen Veranstaltungen kann es mit den anderen Kindern aus seiner Gruppe sein Erlerntes vortragen, sich ausprobieren und erste Banderfahrungen sammeln.

Während des Unterrichtes lernt Dein Kind die Funktion, den Umgang, die Pflege und natürlich die verschiedenen Spieltechniken auf den verschiedenen Instrumenten kennen. Wir integrieren dabei bekannte und beliebte spielerische Elemente aus der Musikalischen Früherziehung. Dein Kind soll die Erfahrung machen, dass Lernen und Üben Freude bereiten kann. Wir helfen ihm seine Begabung zu entdecken. Die kindliche Neugier und Unbefangenheit machen wir uns zu nutze, um die Begeisterung für Musik zu wecken. Mit Hilfe von Farbnoten gelingt auch Deinem Kind ohne Vorkenntnisse aus der Musikalischen Früherziehung der Einstieg in die Welt der Notation und Notenlehre. So wird es verschiedene Arbeitsblätter geben, die auf die jeweilige Gruppe zusammengestellt und abgestimmt werden.

Erstes Ensemblespiel auf den verschiedenen Instrumenten wird den Grundstein für eine lebenslange Liebe zur Musik legen und so die intellektuelle, soziale und motorische Entwicklung Deines Kindes auf einzigartige Weise fördern. Einige Vorlieben werden sich im Laufe des Unterrichts als Stärken herauskristallisieren. Diese können mit einem im Anschluss hierauf folgenden Instrumental- und Vokalunterricht gezielt gefördert werden. Gerne stehen wir Dir am Ende des Schuljahres beratend zur Seite.

Kognitive Entwicklung
In dieser Lebensphase vollziehen sich einige große Schritte innerhalb der musikalischen Entwicklung. Zwischen dem 4. und 5. Lebensjahr entwickeln die Kinder die Fähigkeit, den gelernten musikalischen Mustern eine musikalische Bedeutung zu geben. Sie lernen das Sprechen und Singen mit ihrer Bewegung und Atmung zu koordinieren.

Zwischen dem 5. und 6. Lebensjahr sind die Kinder besonders neugierig und experimentierfreudig. Es fällt ihnen immer leichter, den musikalischen Kontext, das Metrum, die Harmonik und die Tonalität zu erfassen. Ebenso gelingt es ihnen immer besser in einer Tonart zu bleiben, Tempo und Rhythmus zu halten.

Wer unterrichtet?

Eva Vossmerbäumer

Galina Baida

Luba Georgiev

Mareen Wilke

Natascha Bell

Simone Gubini

Susannah Bartels

Wer unterrichtet wann und wo?

Noch Fragen?

Warum ein Instrumentenkarussell ab 4 Jahren?
Dieser Unterrichtskurs ist die ideale Fortsetzung für Dein Kind, besonders dann, wenn es vorher die Musikalische Früherziehung durchlaufen hat. Die herkömmlichen Angebote für Instrumentenkarussell sind oft erst für Kinder ab 6 Jahren konzipiert und mit „großen“ Instrumenten belegt. Dies ist ideal für ältere Kinder, aber oft nicht für jüngere, die großes Interesse zeigen. Für Dein Kind ist es der erste Einstieg in die Musikwelt mit richtigen Instrumenten.
Muss mein Kind Vorkenntnisse besitzen?
Jedes Kind kann teilnehmen. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
Welche Musikinstrumente wird mein Kind kennenlernen und nach Hause mitnehmen dürfen?
Die folgenden Instrumente wird Dein Kind nach Hause mitnehmen können:

  • Bongotrommel
  • Kinderquerflöte
  • Ukulele
  • Glockenspiel
  • Melodica
  • Sopran-Blockflöte
  • Gitarre
  • Keyboard
  • Violine

Die Leihgebühr der Instrumente ist im Monatsbeitrag enthalten!

Muss ich für die Instrumente noch etwas zahlen?
Nein, denn die Leihgebühr für die Instrumente ist bereits im monatlichen Entgelt enthalten.
Was muss ich bei den Instrumenten beachten? Was mache ich, wenn ein Instrument kaputt geht?
Geht den Batterien des Keyboards der Saft aus, dann wechsle sie doch bitte. Reißt das Fell einer Bongotrommel* oder eine Saite der Ukulele, sind das Verschleißerscheinungen und werden von uns ersetzt. Zerstört Dein Kind sein Instrument mutwillig, musst Du es ersetzen.

*Ob das Fell durch Verschleiß oder durch unachtsamen Umgang gerissen ist, kann häufig unterschieden werden.

Soll mein Kind auf dem Instrument zu Hause üben?
Ein „Üben“ im Sinne der Erwachsenen ist generell nicht zu empfehlen. Anstelle des „Übens“ sollte das „Spielen“ treten.
Gefällt Deinem Kind sein Instrument, wird es dieses alleine zu Hause entdecken wollen, was mehr oder weniger lang andauern kann. Das Üben ist keine Pflicht und sollte – wenn überhaupt – in diesem Alter ohne Druck geschehen. Wenn Du selbst ein Instrument spielst, dann musiziert doch ein wenig zusammen. Das motiviert Dein Kind viel mehr, und Du bekommst ein Gefühl dafür, welches Instrument ihm mehr und welches ihm weniger liegt.
Bekommt mein Kind Hausaufgaben?
Nein. Aber in der Stunde werden wir nin und wieder mit kleinen Aufgaben beginnen. Wer möchte, kann sie gerne zu Hause weiter machen.
Was benötigt mein Kind außerdem für den Unterricht?
Eine Federtasche mit Buntstiften, einen Bleistift und einen Radiergummi.
Was sollte ich mitbringen?
Bitte bringt zu jeder Stunde das jeweilige Leihinstrument mit! Das Instrument erhaltet Ihr bei uns.
Was sollte ich nicht mitbringen?
Bringt bitte weder Essen noch Spielzeug mit. Diese 45 Minuten gehören der Musik, Hände und Mund brauchen „Bewegungsfreiheit“ für alle Aktivitäten. Sollte Dein Kind unbedingt sein geliebtes Kuscheltier mitbringen wollen, ist das kein Problem. Möchte Dein Kind sein neues Instrument vorstellen, kann es das gerne zum Unterricht mitbringen.
Wann sollte ich zum Unterricht erscheinen?
Kommt bitte rechtzeitig zum Unterricht! Kinder sind sehr unterschiedlich. Gut wäre aber, wenn Ihr spätestens 5 bis 10 Minuten vor Beginn da seid. Dann bleibt genug Zeit, sich umzuschauen, sich hinzusetzen und in Ruhe anzukommen. Ist die Tür schon zu, zieht Euch bitte vor dem Raum aus und kommt leise herein.
Nehme ich am Unterricht meines Kindes teil?
Nein, dieser Unterrichtskurs ist ohne Eltern. Ihr dürft aber als Gast auch mal zusehen.
Wie lange dauert die Eingewöhnungszeit?
Die Eingewöhnungszeit richtet sich nach Deinem Kind. Durchschnittlich dauert es 2 bis 4 Wochen. Manche Kinder brauchen etwas länger. Erwarte nicht zu schnell von Deinem Kind, dass es sich von Dir löst. Lass ihm Zeit!
Wie viele Teilnehmer gibt es in einer Gruppe?
Die Gruppenstärke hängt von der Gruppendynamik ab und wird von uns individuell bestimmt. Maximal 8 Teilnehmer können in einer Gruppe sein.
Wie lange geht eine Unterrichtseinheit?
Eine Unterrichtseinheit geht 45 Minuten.
Findet in den Schulferien Unterricht statt?
Nein, an gesetzlichen Feiertagen und in den Schulferien des Landes Berlin ist kein Unterricht.
Wird das Unterrichtsentgelt auch in den Schulferien gezahlt?
Ja, denn das monatliche Unterrichtsentgelt entspricht einem Jahresbeitag, der auf zwölf Monate verteilt gezahlt wird. Daraus leitet sich eine kontinuierliche Zahlweise auch in den Schulferien ab. Würde in der unterrichtsfreien Zeit nicht gezahlt werden, müsste das Unterrichtsentgelt jeden Monat neu berechnet und dadurch unterschiedlich hoch ausfallen. In der Jahressumme käme man jedoch auf den gleichen Betrag wie bei kontinuierlicher Zahlweise. Streng genommen müssten die Unterrichtsgebühren bei diskontinuierlicher Zahlweise sogar höher ausfallen, da der verwaltungstechnische Aufwand erheblich höher wäre als bei kontinuierlicher Zahlweise.